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Handke über Thomas Bernhard: "Der ist für mich der unfruchtbarste aller Schriftsteller (so viel er auch schreiben mag)." Bernhard über Handke: "Handke ist ein intelligenter Bursche und ich möchte keines seiner Bücher geschrieben haben, aber alle meine." (in einem Gespräch mit Erich Böhme und Helmuth Karasek 1980). H.C. Artmann über Bernhard: "Wer ist denn der Bernhard schon? Einer mit Wimmerln im G'sicht!"



wenn das wen interessiert, wir machen auch sowas

Wer gewinnt die NBA?

Die amerikanische Basketball-Saison lässt spannende Playoffs erwarten.

Im April beginnen die Playoffs der National Basketball Association, der NBA. Und damit die Jagd auf die San Antonio Spurs und der Kampf um die beste Ausgangsposition für die K.O.-Runde. Die Spurs sind Titelverteidiger. In der Western und Eastern Conference wird um Playoff-Plätze gekämpft. Wagen wir einen Ausblick.

Westcoast vs. Eastcoast
Wer gewinnt die NBA? Der Saison-Höhepunkt vor den Playoffs gab erste Hinweise. Eine Begegnung, so spannend wie das Duell der Hip-Hop-Küsten: Das All-Star-Spiel der Western Conference gegen die Eastern Conference. Absoluter Superstar des Spiels: Tim Duncan. Duncan?s Wurf führte 26 Sekunden vor Schluss zum letzten Führungswechsel eines insgesamt knappen Spieles. Duncan führte die Western Conference damit zu einem 136:132-Erfolg über die Eastern Conference. "Timmy macht großartige Spielzüge", lobte Flip Saunders, Trainer der Western Conference, den Star der San Antonio Spurs. Zum besten Spieler wurde Dauerbrenner Shaquille O'Neal, Star der L.A. Lakers, gewählt. O'Neal spielte sich den Frust von der Seele, nachdem er bei der im Internet durchgeführten Wahl die Startposition des Centers dem Chinesen Yao Ming überlassen musste: O'Neal erzielte 24 Punkte, 11 Rebounds sowie eine handvoll donnernder Dunks.

Der Sieg des Westens über den Osten war ein Spiegelbild der Saison. Wenige Wochen vor Beginn der Playoffs fanden sich unter den zehn besten NBA-Mannschaften gerade einmal drei Teams aus dem Osten wieder: Die Indiana Pacers, die wiedererstarkten New Jersey Nets und die Detroit Pistons. Schon in der letzte Saison war die Eastern Conference die schwächere.

Mit einem Transfer kurz vor Ende der Spielerwechsel-Frist haben sich die Detroit Pistons allerdings überraschend verstärkt. Rasheed Wallace soll die Pistons, zuletzt 1990 NBA-Meister, auf ein höheres Level hieven. Wallace spielte siebeneinhalb Jahre für die Portland Trail Blazers und sorgte dort mit seinen Eskapaden und Undiszipliniertheiten für Aufsehen.
Für manche wurde Detroit damit zu einem Geheimfavoriten. Starcoach Flip Saunders, Cheftrainer der Minnesota Timberwolves, traut Detroit in diesem Jahr sogar den NBA-Titel zu. Stärkste Gegner in der Eastern Conference: die Indiana Pacers und die New Jersey Nets.

Im Westen steigen sich die Titelfavoriten auf die überdimensionierten Füße. Fünf Mannschaften gelten als heiße Tipps: die Sacramento Kings, die Minnesota Timberwolves, Meister San Antonio Spurs, die Los Angeles Lakers und die Dallas Mavericks mit dem Deutschen Dirk Nowitzki. A propos: Inzwischen spielen so viele Ausländer wie noch nie in der NBA, allein 45 Europäer aus 18 Ländern stehen bei den Klubs unter Vertrag.

Kings mit "King" Divac
Die Sacramento Kings gelten als die ausgeglichenste Mannschaft der NBA. Stark in der Offensive und mit einem Vlade Divac als Assist-King (im Durchschnitt fast sechs Assists pro Spiel). Das konstanteste Team der NBA, meinen Experten. Die Minnesota Timberwolves sind die Überraschung der Saison. Alles dreht sich um das Trio Kevin Garnett, Sam Cassell und Latrell Sprewell, der Rest der Mannschaft ist Durchschnitt. Die San Antonio Spurs, die Titelverteidiger, sind nach dem Karriere-Ende von David Robinson leicht geschwächt. Und schließlich die L.A. Lakers. Der Klang der Namen ihrer vier Superstars - Payton, Bryant, Malon, O'Neal - jagt NBA-Fans Schauer der Ehrfurcht über den Rücken. Kommen sie in Fahrt (und in die Finals), kann sie wohl keine Mannschaft der Welt stoppen. Kobe Bryant allerdings stand zuletzt nicht wegen seiner Ballkünste in den Schlagzeilen: Er musste sich wegen Vergewaltigung vor Gericht verteidigen.

Fazit: Es wird spannend, für Fans auf der ganzen Welt. Die Finalserie werden rund 2,5 Milliarden Fans in 202 Ländern via Fernsehen und Internet verfolgen. Gespannt darf man auch auf das Auftreten der US-Teams bei den Olympischen Spielen von Athen sein. Zehn Jahre lang eilte die aus NBA-Profis gebildete US-Nationalmannschaft von Sieg zu Sieg. Doch bei der WM 2002 wurde das Star-Ensemble für seine Überheblichkeit bestraft. Nach 58 Siegen in Folge wurde das amerikanische "Dream-Team" von Argentinien aus allen Träumen gerissen und landete schließlich nur auf Platz sechs. Im Sommer soll die Schmach in Athen getilgt werden - das Unternehmen Olympia-Gold wird generalstabsmäßig geplant. Außer O'Neil wurden sämtliche Superstars vertraglich verpflichtet, an der Ehrenrettung in Griechenland teilzunehmen. Die Wiedergeburt des "Dream-Teams" unter griechischer Sonne scheint gewiss.

Link:
http://www.nba.com

Ziel: Viertelfinale

Die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft will bei der WM in Prag unter die letzten acht.

Vom 24. April bis zum 9. Mai schaut die Eishockey-Welt nach Prag. Bei der Weltmeisterschaft in der tschechischen Hauptstadt werden die besten Teams der Welt den Puck dreschen. Auch Österreich hat sich qualifiziert. Teamchef Herbert Pöck hat sich große Ziele gesteckt und will ins Viertelfinale. Um unter die besten acht der Welt zu kommen wird eine starke Leistung notwendig sein. Bei der letzten WM in Finnland belegte Österreich den zehnten Rang.

Auslands-Erfolge der heimischen Eishockey-Stars auf Klub-Ebene lassen hoffen. Die heimischen Eishockey-Fans hatten zuletzt mehrfachen Grund, die Ligen Nordamerikas genau zu verfolgen. Mehrere junge Cracks haben den Sprung ins Eishockey-Traumland geschafft.

"Schaut man sich die Collegewertungen an, ist es einfach unglaublich, was unsere Jungs leisten. Der beste Goalie kommt aus Österreich, der beste Verteidiger ebenso und der beste Stürmer ist auch aus Österreich", jubelt Teamchef auf der Branchen-Website hockeyfans.at.

Die großen Aushängeschilder sind Reinhard Divis und Christoph Brandner. Top-Torhüter Divis fehlte aber bei den letzten zwei Weltmeisterschaften, weil er sich in der AHL bei Worcester wieder für den NHL-Verein St. Louis bewähren wollte. Derzeit ist der erste Österreicher in der NHL die Nummer zwei bei St. Louis. Schafft die Mannschaft den Sprung in die Play-offs, wirds wohl wieder nichts mit einer WM-Teilnahme.

Christoph Brandners Weg nach Nordamerika führte über Deutschland. In der vergangenen Saison erzielte Brandner den vorentscheidenden Treffer für die Krefeld Pinguine im Finale gegen die Kölner Haie und schoss das Team zum ersten Titel seit 51 Jahren. Kein Wunder, dass der Steirer zum besten Spieler des Jahres gewählt wurde. Brandner landete als erster ÖEHV-Feldspieler im Kader eines NHL-Klubs. Nach zunächst guten Leistungen wurde er zuletzt zum Farmteam Houston Aeros abgeschoben. Diese Mannschaft gehört zu den Spitzenteams der AHL.

Natürlich will Österreich gerne mit Divis und Brandner antreten. Doch genau werde man das erst kurz vor WM-Beginn wissen, heißt es beim Eishockey-Verband. Mit zwei weiteren in Übersee beschäftigten Österreichern wird aber fix gerechnet. Zunächst Supertalent Thomas Vanek. Er hat bei der U-20-WM den Ruf bestätigt, den er als Torjäger der University of Minnesota bereits hat. Die vergangene Saison war für den 20-jährigen die beste seiner Karriere. Er war der beste Scorer seines Teams, beim Finalturnier der College-Meisterschaft erzielte er im Halbfinale und im Endspiel das spielentscheidende Tor. Zur Krönung wurde er zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Und dann Thomas Pöck. Der Verteidiger der University of Massachussetts gilt als bester Defensivspieler der College-Liga - nicht nur für seinen Vater und Teamtrainer Herbert Pöck. Dabei ist der Kärntner eigentlich gelernter Stürmer. Der 22-jährige wurde in der US-College-League im November letzten Jahres zum Spieler des Monats gewählt.

Ob die Österreicher in der bestmöglichen Besetzung aufs Prager Eis laufen werden, ist noch aus einem anderen Grund unklar. Teamchef Herbert Pöck hat klargemacht: Nur wer die Vorbereitung mitmacht, hat eine Chance auf ein Leiberl. Und die Vorbereitung dauert mehr als zwei Wochen.

Der Terminplan ist dicht, denn die Mannschaft will sich perfekt einspielen. Die Vorbereitung auf die WM beginnt am 5. April mit einem Trainingslager in Wien. Dort wird auch gleich ein schwerer Gegner getestet: Am 10. April kann man das Nationalteam gegen Deutschland spielen sehen. Ab 13. April wird das Quartier in Heilbronn aufgeschlagen, es folgen zwei weitere Spiele gegen Deutschland. Den letzten Schliff erhält das Team von 19. bis 22. April in Wien. Einen Tag später reist die Mannschaft nach Prag.

Die bisherigen Vorbereitungsspiele verliefen vielversprechend. Beim Slovakia-Cup feierte man ein 4:3 gegen die Slowakei und ein 3:3 gegen die Schweiz, Deutschland fertigte man gar 2:0 ab. Das war der erste Erfolg seit April 1994 über die Deutschen.

"Wenn wir gut spielen, keine groben Schnitzer machen und bereit sind, den Kampf aufzunehmen, können wir mit solchen Teams mithalten", schloss Teamchef Pöck. In Jubel wollte er aber nicht ausbrechen. Man dürfe diesen Sieg nicht überbewerten, "eine WM ist etwas anderes".

Ewiger Gegner Deutschland
Der Sieg gegen Deutschland war umso erfreulicher, als bei der letzten WM das große Ziel Viertelfinale nach einer 1:5-Niederlage gegen eben diese Mannschaft nicht erreicht wurde. Und auch für die WM in Prag gilt: Die deutsche Mannschaft könnte eine der Hürden auf dem Weg ins Viertelfinale sein. Die Gegner in Prag: Kanada, Schweiz und Aufsteiger Frankreich. Mögliche Gegner der Zwischenrunde neben Deutschland: Tschechien, Lettland oder Kasachstan.

Teamchef Pöck kündigte an, heuer ?mehr riskieren? zu wollen und noch mehr ?Rookies? zur WM mitzunehmen. Das Ziel Viertelfinale bleibt auch aufrecht, wenn es heuer in Prag schlecht laufen sollte. Denn die Mannschaft ist schon jetzt sicher dabei. Die A-Weltmeisterschaft 2005 findet in Wien und Innsbruck statt, der Gastgeber ist fix qualifiziert. Spätestens dann will man eine der besten acht Mannschaften der Welt sein.

Links
www.hockeyfans.at
Umfassende Infos

www.eishockey.at
Offizielle Website des österreichischen Nationalteams

www.nhl.com
Top-Liga mit den besten Mannschaften Nordamerikas

www.mshokej2004.cz
Eishockey-Weltmeisterschaft Prag 2004, 24.4-9.5.

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