wenn hans moser in england geboren worden wäre und zuhälter geworden wäre und dann ausrufer für ein hully-gully eines fahrenden jahrmarkts! und wenn er dann 1976 eine punk-band gegründet hätte! dann wäre er 2002 in der szene wien aufgetreten. nasenbohrend. mit einer viel zu großen jacke und einem fetten goldenen grobgliedrigen armketterl. er hätte eine begleitband, deren mitglieder seine söhne sein könnten, tu-studenten mit gebügelten hemden und neu glänzenden instrumenten, mit denen sie sofort bei elton john nicht auffallen würden, so gerade und gekonnt rauh kommen ihre punkigen drei-akkord-songs. moser würde verloren am mikroständer drehn, den mantel fallen lassen, mitten in einem song die bühne verlassen um - zungenschmatzend an den stellen saugend, wo dereinst zähne gebleckt haben mögen - sich eine zigarette anzünden zu lassen. inzwischen würde ein roady den mantel aufheben und die gedankenverloren aufgezwirbelten schrauben am mikroständer
wieder festdrehen, bevor er dem moser-punk einen nunmehr vierten plastikbecher mit offensichtlich hochprozentigem im bühnenhintergrund abstellen würde. genauer! auf den verstärker des gitarristen stellen. der moser-punk mit dem eingefallenen gesicht und der aufgedunsen roblauen nase würde ins mikro sprechen, ohne dass es selbst seine bandmitglieder verstehen weder könnten noch wollten, unentwegt an den verstärkerknöpfchen der männer drehend, die, wie gesagt, seine söhne sein könnten, ohne dass sie sich einen mucks zu machen getrauten! sich nur ein augenverdrehen hinter dem krummtrockenen moser-rücken erlaubend.