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Montag, 27. Oktober 2003
weichfest, 27. Oktober 2003 um 10:30:43 GMT was die schrottenbachgasse alles gesehen hat Ein besonders tragischer Fall erschütterte am 16. März 1991 die Öffentlichkeit: Beherzt stellte sich der 33jährige Revierinspektor Ferdinand Schrottenbach dem Gangster Harald Scheucher in den Weg, der kurz zuvor eine Billa-Filiale in Döbling überfallen hatte. Als Schrottenbach seinen Ausweis verlangte, trat Scheucher zurück schoß dem Familienvater in den Kopf. ... Anrainer am Währinger Gürtel Ecke Schrottenbachgasse beschweren sich über die ständig verparkte Sackgasse. Der Zorn bezieht sich vor allem auf Lenker, die ihre Fahrzeuge auf dem Gehsteig abstellen und Fußgängern das Passieren schwer machen. Betroffene fordern verschärfte Polizeikontrollen. ... Völlig desolat sind 92 Bäume auf dem Jüdischen Friedhof in Wien-Döbling - so haben herabstürzende, bis zu zwölf Meter lange Äste bereits zahlreiche Gräber beschädigt. Deshalb wurde jetzt die Fällung der grünen Riesen beschlossen: Ab Mitte Oktober starten die Arbeiten des Stadtgartenamtes. Sie sind für mindestens vier Monate anberaumt. In diesem Zeitraum ist übrigens auch die Schrottenbachgasse in Währing für den Verkehr gesperrt. ... Unterstützt Viktor Christian, damals Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität, wollte Wastl seine Sammlung rassenanthropologischer Belege durch Schädel und Skelette bereichern, die aus der großen Aktion zur "Enterdigung" von 2.005 Leichen aus dem großen "Döblinger Friedhof" stammten, von dem heute nur der kleine "Israelische Friedhof" in der Schrottenbachgasse übrig geblieben ist. ... Weiters beschloß der Gemeinderat die Benennung der Verkehrsfläche zwischen Währinger Gürtel und Semperstraße in Wien 18 in "Schrottenbachgasse". Revierinspektor Ferdinand Schrottenbach (1967 bis 1991) wurde in Ausübung seines Dienstes bei einem Raubüberfall erschossen. ... Anhand der Blutspur eines Täters kann dessen Fluchtweg bis zum Währinger Park nachvollzogen werden. Vom Tatort an der Ecke Nußdorfer Straße/Ayrenhoffgasse flüchtete "Stefan" mit einer blutenden Wunde über die Canisiusgasse zum Währinger Gürtel und weiter zur U 6. Dort bestieg er den 40A zum Währinger Park, am Beginn der Schrottenbachgasse (Pfeil) verliert sich die Spur. ... Der Währinger jüdische Friedhof (Wien 18, Schrottenbachgasse) wurde im Zuge der Reformgesetzgebung Josefs II. angelegt. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurde ein Teil des Friedhofs durch Anlage eines Löschteichs zerstört. ... Die Attentats-Serie auf betagte Frauen vom 1. April in der Schrottenbachgasse, Wien-Währing, hat nachträglich ein Todesopfer gefordert: Hildegard S., 69, bei der die Lebensgefahr zuletzt gebannt schien, ist Dienstagabend im AKH ihren schweren Kopfverletzungen erlegen. Der Täter hatte ihr mit 20 Hieben den Schädel eingeschlagen. Wie berichtet, sind damals am selben Ort und im Stundentakt drei Frauen angegriffen worden. ... Nächste Seite
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